Dienstag, 3. März 2015

"The Italian" Burger mit Salsiccia, Rucola und Tomatenpesto

Nach dem selbst gebackenen Toastbrot kommt heute das zweite Rezept aus dem wunderbaren Kochbuch "Auf die Hand" von Stevan Paul für euch. Dieses Mal war es Zeit für selbstgemachte Burger - und der "The Italian Burger" mit Salsiccia, Rucola und Tomatenpesto hat meinen Geschmack voll getroffen.

"The Italian" Burger mit Salsiccia, Rucola und Tomatenpesto

Salsiccia, die würzige italienische Fenchel-Bratwurst mag ich sehr, sehr gerne, und deswegen bin ich auch beim Schmökern in Auf die Hand* gleich auf den Burger aus Salsiccia-Brät angesprungen. Und als es beim italienischen Stand auf dem Wochenmarkt in Ettlingen neulich mal wieder frische Salsicce gab, habe ich 300g davon mitgenommen und den italienischen Burger zubereitet. Zum würzigen Pattie kommen noch knackiger Rucola und frische Tomate, kombiniert mit würzigem, selbst gemachtem Tomatenpesto.


Rezept: "The Italian" Burger mit Salsiccia, Rucola und Tomatenpesto
(für 2 Portionen)

Zutaten:
2 Ciabatta-Brötchen
3 Salsiccia (insgesamt ca. 300g)
2 EL Olivenöl
eine Handvoll Rucola
1 Tomate
Salz, Pfeffer
Zucker
1/2 rote Zwiebel
5-6 Oliven mit Stein
Für das Tomatenpesto:
20g getrocknete Soft-Tomaten
1 EL Pinienkerne
1 kleine Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
15g frisch geriebener Parmesan
Salz

Zubereitung:
Als erstes das Tomatenpesto zubereiten. Dafür die getrockneten Tomaten 1 Minute in kochendem Wasser kochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und die Tomaten noch weitere 20 Minuten ziehen lassen.

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rundherum goldbraun rösten. Knoblauch schälen und grob hacken. Die Tomaten in ein Sieb abgießen, auf Küchenpapier trocknen.

Tomaten, Pinienkerne und Knoblauch in ein hohes Gefäß geben, langsam Olivenöl einfließen lassen und alles mit dem Stabmixer zu einer noch etwas groben Masse pürieren. Dann den fein geriebenen Parmesan unterrühren und das Tomatenpesto mit Pfeffer und wenig Salz würzen.

Für den Italian-Burger das Brät aus den Würsten drücken und daraus 2 längliche Burger-Patties formen. Rucola waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Tomate waschen, in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Oliven halbieren, den Stein entfernen.

Den Backofen auf 50 Grad Ober-/Unterhitze erhitzen. Brötchen aufschneiden und im warmen Ofen erwärmen.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Burger-Patties darin von beiden Seiten jeweils 3 Minuten braten.

Die Brötchen auf der unteren Hälfte mit je 1 TL Tomatenpesto bestreichen. Burger-Patties darauf legen, dann mit Rucola, Tomatenscheiben und Zwiebelringen belegen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit den Oliven zusammen servieren.

Übriges Tomatenpesto kann man prima für das nächste schnelle Pastagericht verwenden!

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Sonntag, 1. März 2015

Kennst Du schon...? Feine Blogperlen im Februar

Hoppla, schon ist der Februar um! Das ging mal wirklich fix, oder kommt das nur mir so vor? Und das bedeutet: Es ist Zeit für eine neue Runde Blogperlen! Blogperlen sind feine Blogs, die mich mit ihren Fotos, Rezepten, Texten, Ideen sofort begeistern, und die ich meinen Lesern unbedingt vorstellen möchte. Nachdem die Blogperlen vom Januar bei euch so gut angekommen sind, hoffe ich, dass euch auch Februar-Blogperlen gut gefallen und sich eure Leseliste möglicherweise bald wieder ein ganzes Stück verlängert!



Den Anfang macht Sandra. Sie schreibt den Blog Hase im Glück, den ich über Pinterest für mich entdeckt habe.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!

Hallo, ich heiße Sandra, bin 38 Jahre alt und arbeite in meinem 1.0 Leben im Marketing. Auf meinem Blog „Hase im Glück“ veröffentliche ich voller Leidenschaft und Enthusiasmus Rezepte und Gedanken, die mir durch den Kopf gehen und die ich gerne mit anderen teilen möchte.

Warum bloggst Du? 

Ein eigener Foodblog war schon immer ein Herzensprojekt von mir, denn ich liebe frische Lebensmittel und ich bin beim Kochen und Backen in meiner ganz eigenen Welt. Andere gehen zum Yoga – ich stehe in der Küche :-) . Durch das Bloggen habe ich auch meine Leidenschaft für das Fotografieren und Texten entdeckt und es macht mich unheimlich glücklich, andere Menschen mit meinen Rezepten zu inspirieren und mit meinen Alltagsgeschichten zu unterhalten.

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten? 

Ich mag am liebsten meinen Blogbeitrag über meinen Möhrenkuchen. Alles fing damit an, dass ich beim Backen eine wirklich unlustige Comedy-Nummer im Radio gehört und mir meine Gedanken über das Thema Humor von der Seele geschrieben habe. Im Laufe der Beitrags-Erstellung habe ich dann den Begriff „Hattu Möhrchen“ gegoogelt, bin so auf den Wikipedia-Eintrag „Häschenwitze“ und darüber wiederum auf das Phänomen des „Parasigmatismus“ gestoßen. Schon erstaunlich, zu was einem ein Möhrenkuchen inspirieren kann.



Weiter geht es mit Miri, die den Blog Zum Mitnehmen, bitte voller Rezeptideen für den Büro-Lunch schreibt und in meiner alten Heimat Stuttgart wohnt (hach). 

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!

Ich bin die Miri, Vollzeitschreibtischtäterin aus Stuttgart und habe ein Faible für gutes Essen, Sport und Dinge, die mein Zuhause schöner machen.

Warum bloggst Du?

Da ich auch im Büroalltag nicht auf gutes, gesundes Essen verzichten möchte, habe ich mir angewöhnt mein Essen zur Arbeit mitzunehmen. Nach und nach entstanden immer mehr leichte, schnell gemachte Rezepte, die ich gerne festhalten wollte. So kam die Idee meinen Blog "zum Mitnehmen, bitte!" ins Leben zu rufen. Da ich leidenschaftlich gerne Fotografiere und selbst gerne Blogs lese, bot sich das Bloggen einfach an. Inzwischen ist es ein sehr liebgewordenes Hobby von mir geworden und macht einfach Spaß! 

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten? 

Mein persönliches Lieblingsrezept ist der "Sushisalat to go". Das ist die perfekte Lösung für Leute die Sushi lieben, aber wie ich, mit ihren zwei linken Händen keine Sushis rollen können! Auch sehr lecker und eher regional sind die "schwäbischen Maultaschenburger". Damit kann ich vor allem meinem Liebsten eine Freude machen. Die saisonale Grillgemüsepfanne mit Quinoa finde ich auch ganz besonders lecker.



Die dritte Blogperle in diesem Monat ist Steffi mit ihrem Blog Schmeckt wohl.

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!

Ich bin Steffi, habe eine Vorliebe für richtig gutes, vielseitiges und gern auch gesundes Essen und liebe es, neue Kreationen und Ideen auszuprobieren. 

Warum bloggst Du?

Weil ich nicht nur gern esse und koche, sondern auch sonst ein kreativer Kopf bin. Beim Bloggen lässt sich unglaublich viel gestalten – nicht nur bei der Entwicklung von neuen Rezepten, sondern auch auf dem Blog selbst und bei der mir sehr ans Herz gewachsenen Food-Fotografie. Zudem ist ein eigener Foodblog das wohl persönlichste Kochbuch, das man pflegen und stetig erweitern kann.

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten? 

Die Frage ist schwer! Aber na gut: Einer meiner liebsten Blogbeiträge ist tatsächlich einer, der als wahre Kalorienbombe daherkommt: Es geht um einen Schokoladenkuchen mit cremiger Cheesecake-Füllung! Aus der Kategorie der Reportagebeiträge und Restaurantgeschichten empfehle ich wärmstens die Zeilen über meine Lieblingsinsel Sylt.



Und als letzte Blogperle in diesem Monat ist Vivi mit ihrem Blog Vivi´s Deli an der Reihe! 

Bitte stell Dich selbst in einem Satz kurz vor!

Ich bin Vivi, Halbitalienerin, Spanienverliebt und aus Zufall in München gelandet.
Hier lebe ich mit argentinischem Freund und Hund in einem kleinen Haus am Waldrand. Beruflich bin ich leidenschaftliche Fotografin, Kommunikationswissenschaftlerin und begeisterte Wurschtlerin in allem, was irgendwie mit Kunst und Kultur zu tun hat. Privat - dasselbe :) 

Warum bloggst Du?

Ich beschäftige mich beruflich sehr viel mit Lebensmitteln und Rezepten, sowohl als Foodfotografin als auch durch die Websitenbetreuung und Online-Kommunikation für Gastronomen - etwas, was mir riesig Spaß macht und jeden Tag spannend und anders gestaltet. Trotzdem habe ich mit der Zeit gemerkt, dass mir ein Ort fehlte, an dem ich mich komplett und kreativ austoben konnte - nach meinem Geschmack, meiner Laune, mit meiner Bildsprache und meinen Geschichten. Vor allem wollte ich mich auch wieder dem Essen "für mich" nähern und Zeit finden, Rezepte zu testen und zu entwickeln. 
Darum der Blog - als Spielwiese, Ort zum Austoben und, warum nicht, wo ich auch mal auf Perfektion verzichten kann. 

Welchen Deiner Blogbeiträge magst Du selbst am liebsten?

Uff. Schwierige Frage - irgendwie sind sie ja doch alle wie die eigenen Kinderlein. Manche mag ich wegen der Fotos besonders, andere wegen der Geschichten dahinter... Allgemein sind mir glaube ich die einfachen Rezepte die liebsten: Speisen, die einen zurück in die Kindheit versetzen und die beweisen, dass man auch mit wenigen Zutaten und einfacher Zubereitung große Geschmackserlebnisse auf den Tisch bringen kann.
Das wären zum Beispiel die argentinischen Tortitas Negras, das winterliche Birnenkompott oder die gebackene Grapefruit.



Ein Klick auf die Bilder führt euch direkt zum jeweiligen vorgestellten Blog!

Haben euch die vorgestellten Blogperlen gefallen? Kanntet ihr sie schon? So oder so, reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, auch meine Blogroll ist diesen Monat wieder ein Stückchen länger geworden...

Du kennst auch eine Blogperle, die ich hier vorstellen sollte? Oder schreibst selbst eine Blogperle? Dann schick mir gerne ein E-Mail an blogperlen@schoenertagnoch.de, denn Ende März möchte ich gerne wieder tolle Blogs mit euch teilen!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Vegane Kohlfleckerl (Farfalle mit Spitzkohl)

Letzte Woche habe ich auf dem Wochenmarkt spontan einen Spitzkohl gekauft, weil er so hübsch aussah. Und weil ich Spitzkohl gerne mag, natürlich! Eine konkrete Rezeptidee dafür hatte ich beim Kauf noch nicht, bin zuhause aber schnell fündig geworden, als ich in meinen Kochbüchern herumgeblättert habe. Die veganen Kohlfleckerl (aka Krautfleckerl aka Farfalle mit Spitzkohl) hörten sich sehr vielsprechend an!


Das Rezept ist das dritte Rezept aus Immer schon vegan - Traditionelle Rezepte aus aller Welt* von Katharina Seiser, das ich nachgekocht habe. Und auch hier hat Katha wieder voll meinen Geschmack getroffen. Durch das lange Schmoren bei geringer Hitze wird der Spitzkohl schön zart, legt sich schmeichelnd um die Pasta und bekommt schon fast eine karamellige Note. Die Zubereitung dauert zwar etwas, lässt sich aber quasi nebenbei erledigen. Prima!

Vegane Kohlfleckerl (Farfalle mit Spitzkohl)
(für 2 Portionen)

Zutaten:
1/2 Spitzkohl (ca. 400g)
Salz, weißer Pfeffer
1/2 Gemüsezwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
1/2 EL Zucker
300g Farfalle
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
1 Prise gemahlener Kümmel
1 TL Apfelessig

Zubereitung:
Spitzkohl waschen, halbieren und den Strunk keilförmig herausschneiden. Eine Hälfte des Spitzkohls in sehr feine Streifen schneiden (Rest anderweitig verwenden). In Streifen geschnittenen Spitzkohl in eine Schüssel geben, reichlich salzen und dann die Kohlstreifen mit den Händen leicht zerdrücken. 15 Minuten Wasser ziehen lassen, dann die Kohlstreifen mit den Händen kräftig ausdrücken.

Zwiebel schälen, fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zucker zugeben und bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren lassen. Dann die Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und 5 Minuten hellgelb rösten. Dabei häufig umrühren.

Spitzkohlstreifen zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze 30 Minuten zugedeckt schmoren lassen, dabei immer wieder umrühren.

Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Nudeln in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. 

Den weichen, leicht bräunlichen Spitzkohl mit Paprikapulver, Kümmel, Apfelessig und Salz würzen. Nudeln zum Spitzkohl in die Pfanne geben. Pasta 1 Minute bei hoher Hitze mitdünsten, dann die Kohlfleckerl portionsweise in tiefe Teller geben. Mit frisch gemahlenem weißen Pfeffer würzen und sofort servieren.

*Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

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